Therapeutenmangel verhindert adäquate Versorgung von Schlafstörungen

Auf eine Unterversorgung von Menschen mit Insomnien hat die Deutsche Ge­sellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) hingewiesen. Dabei handelt es sich um Ein- oder Durchschlafstörungen, die mindestens einen Monat bestehen und bei den Betroffenen zu einer beeinträchtigten Leistungsfähigkeit oder Befindlichkeit am Tag führen. Laut Fachgesellschaft betrifft dies rund fünf bis zehn Prozent der Menschen in Deutschland.

„Die Lebensqualität der Betroffenen kann hierbei beträchtlich leiden und es besteht das Risiko für psychische und körperliche Folgeerkrankungen, Depressionen und Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen“, hieß es aus der DGSM.

Die Leitlinie der Fachgesellschaft empfiehlt als Therapie eine kognitive Verhaltensthe­ra­pie für Insomnien (KVT-I). Diese Behandlung, die in vier bis acht Sitzungenerfolge, sei sehr effektiv und könne auch bei Menschen mit chronischen Schlafstörungen die Sympto­matik verbessern. „Leider erhält jedoch nur ein Bruchteil der Betroffenen die KVT-I, vor allem, da es zu wenige Therapeuten gibt, die diese Behandlung mit entsprechender Ex­pertise anbieten“, bedauerte die DGSM.

Die Fachgesellschaft beteilige sich daher an einem Projekt namens „GET Sleep – Stepped Care Modell für die Behandlung von Schlafstörungen“, das der Innovationsfonds des Ge­meinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) mit 6,1 Millionen Euro fördert. Ziel des Projekts ist es, die Versorgungsqualität für Menschen mit Insomnien in Deutschland mit Hilfe von Haus­ärzten und einem telemedizinischen Behandlungsangebot auf Basis der KVT-I zu verbessern.

„Bei positiver Evaluation besteht das Ziel, die neue Versorgungsform in die Regelversor­gung zu übernehmen“, erklärte Kai Spiegelhalder vom Universitätsklinikum Freiburg, einer der Initiatoren des Projektes.

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Aber auch beim diagnostischen Instrumentarium in der Schlafmedizin sieht die Fachge­sellschaft Verbesserungsbedarf. Die DGSM weist insbesondere auf die Aktigraphie hin.

„Bei Schlafmedizin handelt es sich eigentlich um eine Wach- und Schlafmedizin. Wir wollen Tagesmüdigkeit, Tagesschläfrigkeit und Tagesleistungsfähigkeit abklären. Die eine Seite der Abklärung ist die Nacht im Schlaflabor, mit der sie die Schlafqualität erfassen können und vor allem organische Schlafstörungen in einer standardisierten Umgebung ausschließen können. Die Schlafmenge im Alltag können Sie mit Aktigraphie abschätzen“, erläuterte Jens Acker, Sprecher der DGSM-Arbeitsgruppe Chronobiologie.

Aktigraphie sei ein Standardverfahren in der Abklärung von zirkadianen Rhythmusstörun­gen. Es sollten die Ruhezeiten über einen Zeitraum von 7 bis 14 Tagen in der häuslichen Umgebung gemessen werden. „In Deutschland ist Aktigraphie aufgrund der Vergütungs-Situation zu wenig bekannt und wird vor allem in der Forschung eingesetzt“, bedauerte Acker. 

Physiologie: Gehirnwäsche während des Tiefschlafs

US-Forscher haben eine weitere Funktion des Tiefschlafs entdeckt. In der Zeit, in der langsame Wellen das Elektroenzephalogramm (EEG) dominieren, kommt es laut dem Bericht in Science (2019; 366: 628-631) in den Blutgefäßen und in den Liquorräumen zu „oszillatorischen“ Bewegungen, die wie in einer Waschmaschine die Entfernung schädlicher Proteine aus dem Gehirn erleichtern könnten.

Schon bald nach dem Einschlafen fällt das menschliche Gehirn in einen zunehmenden Tiefschlaf. Er ist gekennzeichnet durch niederfrequente Wellen im EEG, nach denen er auch als „slow wave sleep“ (SMS) bezeichnet wird. Auf diesen Tiefschlaf folgt dann eine Phase mit schnellen Augenbewegungen (REM-Schlaf). Jede Nacht wiederholt sich dieser Zyklus mehrmals.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, das sich im SMS neben der Hirnaktivität auch der zerebrale Blutfluss verändert. Ein Team um Nina Fultz von der Universität Boston hat die Zusammenhänge jetzt genauer untersucht. Dreizehn gesunde Probanden verbrachten eine Nacht im Magnetresonanztomografen (MRT), wo sie trotz der lauten Geräusche, die diese Geräte erzeugen, irgendwann einschliefen. Das MRT zeichnete die Durchblutung und die Bewegungen in den Liquorräumen auf.

Da die Köpfe mit EEG-Elektroden versehen waren, konnten die Forscher erkennen, in welcher Schlafphase sich die Probanden gerade befanden. Im Wachzustand und in der Aufwachphase kam es zu keinen Veränderungen in der Hirndurchblutung. Die MRT-Signale blieben gleich. Während der SMS-Phasen beobachteten die Forscher Oszillationen in den MRT-Signalen, die sie als eine Veränderung der Durchblutung deuten. Zur gleichen Zeit geriet auch der Liquor in Bewegung. Die Flussrichtung des Hirnwassers geht normalerweise vom Produktionsort in den Seitenventrikel über den 3. und 4. Ventrikel in den Subarachnio­dalraum, in dessen Wänden der Liquor resorbiert wird. Während der Oszillationen der MRT-Signale kehrte sich die Flussrichtung zeitweise um. Das Gehirnwasser floss jeweils für wenige Sekunden vom 4. zum 3. Ventrikel zurück.

Die Forscher vermuten, dass das ständige Hin und Her des Liquors während des Tiefschlafs (SMS) eine Art Waschfunktion hat. Es könnte den Abtransport von Beta-Amyloiden und anderen Schadstoffen, die täglich im Gehirn produziert werden, erleichtern: Dies wäre durchaus vergleichbar mit den Bewegungen des Wassers in einer Waschmaschine, die die Ablösung von Schmutzpartikeln fördern.

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Seit einigen Jahren diskutieren Hirnforscher darüber, ob der Liquor eine nächtliche Reinigungsfunktion hat. Zunächst wurde entdeckt, dass der interstitielle Raum zwischen Nerven- und Gliazellen von Liquor durchströmt wird. Diese Zwischenräume sind nachts weiter als tagsüber, was die Drainage von Schadstoffen vergleichbar dem Lymphsystem im übrigen Körper erleichtern könnte. Ob es dieses „glymphatische System“ tatsächlich gibt, ist nicht erwiesen. Die aktuellen Studienergebnisse bestätigen jedoch die Hypothese einer nächtlichen Reinigung des Gehirns, die möglicherweise auf die SMS-Phasen beschränkt ist.

Interessanterweise kommt es bei vielen Menschen im Alter zu einer Verkürzung der SMS-Phasen. Dies könnte die nächtliche Entgiftung des Gehirns erschweren und damit erklären, warum das Risiko auf einen Morbus Alzheimer mit zunehmendem Alter ansteigt. Experimente haben gezeigt, dass es nach einer schlaflosen Nacht bei gesunden Probanden kurzfristig zu einem Anstieg von Beta-Amyloiden im Gehirn kommt. Der gestörte glymphatische Abtransport könnte dies plausibel erklären. 

Feinabstimmung neuronaler Rhythmen im Schlaf mit steigendem Alter verändert

Bei älteren Menschen gelingt die Konsolidierung von Gedächtnis­inhalten während des Schlafes nicht mehr so gut wie bei jüngeren. Gründe dafür erläutern Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zusammen mit Forschern der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Fribourg in der Fachzeitschrift Scientific Reports (2019; doi: 10.1038/s41598-018-36557-z).

Der Schlaf ist bekanntlich für die langfristige Speicherung und Vernetzung neuerworbe­nen Wissens und somit für das Lernen unerlässlich. Eine zentrale Hirnstruktur dafür ist der Hippocampus. Er ist wesentlich an der schnellen aber kurzfristigen Speicherung neuer­worbenen Wissens und alltäglicher Erlebnisse beteiligt. Der Schlaf ermöglicht es, dass der Hippokampus Gedächtnisinhalte in die langsamer lernende Großhirnrinde überträgt und dort allmählich fest einschreibt. Dafür ist es den Forschern zufolge nötig, dass die Nervenzellaktivitäten in den beteiligten Gehirnarealen präzise aufeinander abgestimmt sind. 

„Durch die Beobachtung der Gehirnaktivität von Probanden im Schlaf konnten wir zeigen, dass sich Personen, die mehr vergessen, in einem wesentlichen Punkt von anderen Personen unterscheiden: Die Aktivität der Nervenzellen im Hippocampus und in der Großhirnrinde ist bei den vergesslicheren Personen weniger präzise gekoppelt“, erläuterte Beate Muehlroth, Erstautorin der Studie und Doktorandin im Forschungsbereich Entwicklungspsychologie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.

Das Forscherteam hat die Lern- und Merkfähigkeit von 34 jüngeren Probanden im Alter zwischen 19 und 28 Jahren und 41 älteren Probanden im Alter zwischen 63 und 74 Jahren in einem speziell zu diesem Zweck entwickelten Gedächtnistest verglichen. Die Nacht zwischen dem Lernen und dem Gedächtnistest am nächsten Tag verbrachten die Teilnehmer zu Hause. Dort wurde die Nervenzellaktivität im Schlaf mit einem tragbaren Schlaf-EEG-System erfasst. Zusätzlich wurden die Größe und Struktur gedächtnis- und schlafrelevanter Gehirnareale mittels Magnetresonanztomografie (MRT) im Labor gemessen.

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In den Ergebnissen zeigte sich, dass ältere Probanden im Durchschnitt mehr vergaßen als jüngere Teilnehmer. Zusätzlich zeigte sich, dass Probanden mit geringerer Merkfähigkeit nachts während der Tiefschlafphasen eine weniger präzise Kopplung zwischen Schlaf­spindeln und langsamen Wellen aufwiesen, sodass die Konsolidierung der neu erlernten Inhalte weniger erfolgreich war.

„Wir haben festgestellt, dass die Kopplung der beiden Nervenzellrhythmen mit dem Alter tendenziell abnimmt und die Vergesslichkeit gleichzeitig zunimmt. Dies bedeutet zugleich: Diejenigen unter den älteren Probanden, die bei den Gedächtnistests gut abschnitten, zeigten auch ein Kopplungsmuster, das dem der jüngeren Probanden ähnelt“, erläuterte Markus Werkle-Bergner, Seniorautor und Projektleiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. 

Therapy conversation with the psychologist

Online-Therapie hilft gegen Schlaflosigkeit

Eine kognitive Verhaltenstherapie, die über das Internet durchgeführt werden kann, könnte nicht nur dabei helfen, Schlafprobleme zu verringern, sondern auch, bestimmte psychiatrische Symptome zu lindern. In The Lancet Psychiatry berichten Forscher um Erstautor Daniel Freeman von der University of Oxford über die Methode (2017; doi: 10.1016/S2215-0366(17)30328-0).

Schlafprobleme sind ein weit verbreitetes Problem. Verbesserung der Schlafhygiene, Entspannungstechniken und pharmakologische Ansätze können helfen, diese zu beheben. Als eine äußerst wirksame Therapiemethode gilt auch die kognitive Verhaltenstherapie. Diese Form der Psychotherapie ist stark praktisch orientiert. Sie kann zumindest im Falle von Schlafstörungen auch über bestimmte Internetportale durchgeführt werden. Die Wirksamkeit dieser Online-Angebote wird momentan noch im Rahmen von Studien evaluiert.

Sechs Sitzungen

In dieser Studie randomisierten die Wissenschaftler 3.755 Studierende mit Schlaf­proble­men in zwei unterschiedliche Gruppen. Die Interventionsgruppe machte über insgesamt zehn Wochen eine kognitive Verhaltenstherapie über das Internet, während die Kontrollgruppe keine therapeutische Intervention erhielt. Die interaktive Online-Therapie bestand aus sechs Sitzungen, die mindestens 20 Minuten dauerten und wöchentlich freigeschaltet wurden. Alle Teilnehmer wurden während der zehn Wochen regelmäßig zu ihrem Schlafverhalten und anderen psychiatrischen Symptomen wie Depressionen, Manie oder Paranoia befragt. 22 Wochen nach der ersten Intervention erfolgte eine Kontrollbefragung. 18 Prozent aller Studenten hatten mindestens einmal psychiatrische Hilfe in Anspruch genommen.

In der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass die Intervention die Schlaflosigkeit der Teilnehmer verminderte. Darüber hinaus verbesserte sich eine Reihe von psychiatrischen Symptomen wie Paranoia, Depression und sogar Halluzinationen. In einer Analyse stellten die Forscher fest, dass rund 60 Prozent der Verringerung paranoider Symptome dem verbesserten Schlaf zuzurechnen sei.

Studie: Online-Therapie hilft gegen Schlaflosigkeit

Charlottesville – Eine neunwöchige Online-Beratung, die auf den Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie basiert, hat in einer randomisierten klinischen Studie in JAMA Psychiatry (2016; doi:10.1001/jamapsychiatry.2016.3249) die Schlafeigenschaften von Patienten mit chronischer Insomnie signifikant verbessert. Eine Wirkung war auch ein Jahr nach dem Ende der Online-Beratung noch nachweisbar.

Ein Drittel bis die Hälfte aller Erwachsenen leidet unter Schlafstörungen, die bei 12 bis 20 Prozent die diagnostischen Kriterien einer Insomnie erfüllen. Die Behandlung erfolgt in der Regel medikamentös, da für eine kognitive Verhaltenstherapie, die anders als die Medikamente eine langfristige Wirkung erzielt, aufwendig ist und in der Regel nicht genügend Therapeuten zur Verfügung stehen.

Um die effektive Therapie möglichst vielen Patienten zur Verfügung zu stellen, haben Psychiater der University of Virginia School of Medicine in Charlottesville eine Online-Therapie entwickelt, die die gleichen Ziele verfolgt wie eine kognitive Verhaltenstherapie. Dabei lernen die Patienten bestimmte Techniken wie Schlafrestriktion und Stimulus­kontrolle, die nachweislich die Schlafqualität erhöhen. Die Schlafrestriktion legt regelmäßige Schlafzeiten fest, die die Patienten einhalten müssen. Bei der Stimulus­kontrolle sollen die Betroffenen schlafverhindernde Aktivitäten (etwa Handynutzung im Schlafzimmer) meiden und schlaffördernde Aktivitäten erlernen.

Dabei reicht es in der Regel nicht aus, die Patienten grundsätzlich auf die Fehler aufmerksam zu machen und eine bessere Schlafhygiene einzufordern. Die Effektivität der kognitiven Verhaltenstherapie beruht auf der individuellen Beratung, die mit der Erstellung eines Schlaftagebuchs beginnt und nach einer Analyse die einzelnen Probleme „abarbeitet“. Dies erfordert in der Regel den persönlichen Kontakt mit einem Therapeuten.

Das Programm SHUTi (für „Sleep Healthy Using the Internet“) versucht, den Thera­peuten durch ein Internetmodul zu ersetzen. Vor Beginn der Beratung beantwortet der Patient über zehn Tage Fragen zu seinem Schlafverhalten. Seine Angaben bilden die Grundlage für eine Beratung über einen Zeitraum von neun Wochen, die dem Patienten langfristig zu einem besseren Schlaf verhelfen soll.

Das Team um Lee Ritterband von der University of Virginia School of Medicine in Charlottesville hat SHUTi jetzt in einer randomisierten Studie mit einer einfachen Patienten-Schulung verglichen. Dort erhielten die Patienten im Prinzip dieselben Strategien für einen besseren Schlaf vermittelt. Es fehlt aber der persönliche Bezug und die individuelle Beratung.

An der Studie nahmen 303 Patienten im mittleren Alter von 43 Jahren teil, die seit mindestens sechs Monaten über Einschlaf- oder Durchschlafstörungen an mindestens drei Tagen in der Woche litten, deren nächtliche Schlafdauer weniger als 6,5 Stunden betrug und die sich in ihrer Tagesaktivität durch die Schlafstörung beeinträchtigt fühlten. Primäre Endpunkte waren die Einschlaflatenz, die Dauer der nächtlichen Wachphasen und ein Insomnia Severity Index (ISI).

Wie Ritterband berichtet, waren beide Therapien erfolgreich. Auch die Patienten­schulung erzielte einen gewissen Effekt. Am Ende der Intervention hatten hier 11,3 Prozent eine Remission erreicht, definiert als weniger als 8 Punkte im ISI-Score. Nach einem Jahr stieg der Anteil auf 27,3 Prozent. Die Online-Beratung war effektiver. Am Ende der Intervention waren 40,6 Prozent in Remission, nach einem Jahr war der Anteil auf 56,6 Prozent gestiegen.

Diese zusätzliche Wirkung lässt sich das Team gut bezahlen. Für einen 16-wöchigen Zugriff auf die Internetseite werden 135 US-Dollar verlangt, wer ein Jahr Hilfe in Anspruch nimmt, zahlt 156 US-Dollar. Ein guter Patientenratgeber aus dem Buchladen dürfte wesentlich günstiger sein. Er bietet aber keine individuelle Beratung. Dass die Entwickler des Programms die Studie leiteten, stellt natürlich einen Interessenkonflikt dar. Lee Ritterband versichert aber, dass die Daten von unabhängiger Seite ausgewertet wurden.

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Abstract der Studie
Pressemitteilung von JAMA
Registrierung der Studie
SHUTi-Website
Insomnia Severity Index
Randomisierte Studie zu Sleepio

SHUTi ist nicht die einzige kostenpflichtige Schlafberatung im Internet. Eine weitere Online-Therapie, deren Effektivität in einer randomisierten Studie untersucht wurde, ist Sleepio. Das von einer Firma in London entwickelte Programm kostet umgerechnet 300 US-Dollar für eine einjährige Teilnahme. Ob die beiden Programme in der Realität halten, was die Studienergebnisse versprechen, ist nicht sicher.

In der Studie erhielten die Teilnehmer Geld, wenn sie das Programm beendeten. In der Realität müssen sie dafür zahlen. Der Anreiz, sich tatsächlich ernsthaft mit seinen Problemen auseinanderzusetzen, könnte geringer sein. Die Erfahrung zeigt, dass nicht alle Besitzer einer Jahreskarte für einen Sportverein oder ein Fitnessstudio auch regelmäßig trainieren. Wenn sie Geld für den Besuch bekämen, wäre die Adhärenz vermutlich besser.