Psychotherapie­vertrag in Baden-Württemberg erfolgreich

Die Techniker Krankenkasse (TK) und der Ärzteverband Medi Baden-Württem­berg haben eine positive Bilanz für das erste Jahr des Psychotherapie­vertrages in Baden-Württemberg gezogen. Aktuell nehmen landesweit 550 Ärzte und Psycho­therapeuten und fast 5.500 TK-Versicherte an dem Vertrag teil.

„Diese Zahlen belegen, dass es richtig war, unseren Versicherten, den Ärzten und Psychotherapeuten eine Alternative zur Regelversorgung anzubieten“, sagte Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg. Da die teilnehmenden Ärzte und Therapeuten im ganzen Land gut verteilt seien, müssten die TK-Versicherten keine langen Anfahrtswege in Kauf nehmen.

 Der Vertrag sieht vor, dass der Erstkontakt nach Möglichkeit innerhalb von zwei Wochen nach der Anmeldung und in dringenden Fällen sogar innerhalb von drei Tagen erfolgt. Deswegen müssen die teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten von Montag bis Freitag mindestens 20 Stunden erreichbar sein und für berufstätige Patienten auch Abendtermine nach Absprache vereinbaren.

„Unsere Patienten interessieren sich sehr für den Vertrag“, bilanzierte Rolf Wachendorf, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands von MEDI Baden-Württemberg. Besonders der schnelle und unkomplizierte Behandlungszugang und Folgesitzungen ohne Warte­zeiten kämen gut an. Darüber hinaus gebe es auch weniger Bürokratie als in der Regelversorgung. „Zuspruch bei den Kollegen findet auch die problemlose Abrech­nungsform“, so Wachendorf.